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Warum haben Mamas immer recht?

Du musst in der Küche deinen Kopf einschalten, sagte meine Mama. Du musst immer wissen, was du noch im Kühlschrank hast, sagte sie auch. Nur unfähige Köche werfen Lebensmittel weg. Ja, das ist auch von ihr. Maaann, kannst du dir vorstellen, wie solche Aussagen einen unter Druck setzen können? Irgendwann habe ich es dann auch hinbekommen. Und musste feststellen, dass es sich mit Struktur und System in der Küche einfach besser kocht....und lebt. 

 

Warum haben Mamas eigentlich immer Recht?

 

Bestimmte Dinge im Leben sollte man vorbereiten. Pflaster draufkleben, bevor man in High Heels die Nacht durchtanzt. Eine imaginäre Nummer parat haben und diese selbstsicher aufsagen, sollte man samstags nachts zwischen 3.00-3.30 von einem lallenden, übermäßig  Achselschweiß produzierenden Männchen nach einer gefragt werden  und aus guten Gründen nicht die echte raus geben wollen. Genauso ist es sinnvoll, zu tanken, bevor man los fährt und einzukaufen, bevor man kocht.

 

In der Küche kann man verzweifeln, wenn es nicht läuft. Ich stand auch schon mal mit Schweißperlen auf der Stirn am Herd, guckte der Katastrophe tief in die Augen ( verstehe in den Topf mit angebranntem Inhalt ), während 4 Personen im Wohnzimmer saßen und auf ihr Dinner warteten.  Welches nie kam. Dafür viel Flüssignahrung. Denn ich hatte keinen Plan B. Den brauchst du aber dringend in der Küche.

 

Und weil Tipps, die ich manchmal zwischen Tür und Angel raus haue auch nur zwischen Tür und Angel ankommen, braucht es hier eine andere Übertragungsform: Video klingt gut!

 

Also, alle Kochanfänger, die Angst haben, die Küche abzufackeln, die Suppe zu versalzen, nicht genug, oder viel zu viel zu kochen. An alle, die noch lernen müssen, dass eine Küche nach einer Koch Session  nicht zwingend einem Schlachtfeld ähneln muss und dass man nicht immer nach Kochbuch kochen muss....Es gibt Hoffnung!

 

Das hier ist für euch.

 

Eure Moni

 

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