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Schokokuchen: KETO/ LOW CARB/ GLUTENFREI

Vielleicht habt ihr davon schon gehört, es gibt da eine Ernährungsform, die nennt man KETOGENE ERNÄHRUNG und bei der lassen die Menschen freiwillig alle Kohlenhydrate weg und konzentrieren sich auf Fette und Proteine. Sachen gibt's! Unglaublich, aber wahr, auch ich gehöre seit einigen Wochen zu diesen komischen Gestalten, die sich das antun. Jaaaa, aber dann hat mein Baby Geburtstag und ich stehe vor der Entscheidung: stinknormale, nicht ketogene Schwarzwälder Kirsch zu machen und ihn ganz alleine mit dem riesen Ding kämpfen zu lassen. Tage lang. Bis er grün wird. Der arme Kerl. Oder ich investiere etwas Zeit für die Recherche und backe ihm einen anderen Kuchen. So einen, bei welchem ich Ihn Verzehr-technisch auch unterstützen könnte. Ganz selbstlos, natürlich. 

Tja, was soll ich sagen: es war die beste Idee der Woche. Der Kuchen kam so gut an, dass ich ihn seitdem noch mal backen musste. Und ketogen ist der Bursche auch , also ist für mich am Tag ein Stück drin. Mein Gott, manchmal ist das Leben ein Träumchen.

Zutaten:


200 g dunkle Schokolade ( 85%)

100 g Butter

100 ml Sahne

4 Eigelb, 4 Eiklar

5 TL Stevia

Prise Salz

 

Backform : 20 cm Durchmesser. Ihr könnt auch eine Tarte-Form nehmen, dann wird der Kuchen etwas flacher.

 

 

OPTIONAL : Topping

1 Becher Schmand

1 Becher Saure Sahne

3 TL Stevia

Zimt

 

 

 

Zubereitung:


Ofen auf 160 °C vorheizen.

Backform einfetten.

 

Die Schokolade in kleinere Stücke brechen oder schneiden. Die Schokoladen Stücke zusammen mit der Butter in einen Topf geben und diesen in einen weiteren Topf mit kochendem Wasser stellen. Schmelzen lassen und drauf achten, dass das Wasser nicht in die Schokolade-Butter-Mischung spritzt. Vollständig schmelzen lassen.

 

In noch heisse Masse das Eigelb nach und nach dazu geben. Danach folgen Stevia und Sahne. 

Gut rühren.

 

Nicht panisch werden, wenn die Masse bröckelig aussieht und die Zutaten sich nicht verbinden wollen. Rühr weiter und lasse dich nicht verunsichern. Diese Optik ist vollkommen normal . Der Kuchen gelingt trotzdem.

 

Gebe eine Prise Salz zum Eiklar und schlage es zum steifen Eischnee. Danach zur Schokomasse geben und drunter heben. Hier ruhig etwas länger und etwas fester arbeiten. Die Schokomasse ist nämlich recht schwer und ölig und es braucht etwas mehr Zeit und Muskelkraft, um den Eischnee mit der Schokomasse zu verbinden.

 

Die Masse in die Backform geben und bei 160°C ca. 45 min. backen.

Abkühlen lassen.

 

Eigentlich ist der Kuchen jetzt schon fertig. Er kann allerdings mit einem Topping aufgehübscht werden. Dazu habe ich Schmand, Saure Sahne, Stevia und Zimt zusammen gerührt und die Masse auf den Kuchen drauf gestrichen. Es empfiehlt sich, dass er vor dem Anscheiden ca. 30 min. in den Kühlschrank kommt. Dann verläuft das Topping nicht.

 

Ich habe das Gefühl, der Kuchen wird wie eine Suppe, mit jedem Tag besser. Bei Tag 4 hört aber meine Erfahrung auf. Spätestens dann ist er weg.

 

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken !

 

 

 

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